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14. Spieltag: SV Breisach - SV Achkarren

14.Spieltag 1

Derby-Pleite gegen den SV Breisach 

Tore:

1:0 (33.)   Schrenk
2:0 (39.)   P. Schneider
3:0 (48.)   S. Schneider
4:0 (65.)   Schröer
5:0 (81.)   Weber

Bericht:

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel am Feiertag gegen den SV Breisach waren nicht gut. Die Verletzten-Misere hatte sich nicht gebessert, der SV Achkarren hatte an den vergangen 5 Spieltagen jeweils mindestens zwei Gegentore kassiert und auch die bisherigen Begegnungen in Breisach konnte man nicht für sich entscheiden. Dennoch wollte man die erste Mannschaft sein, die man wieder ein Ausärtsspiel für sich entscheiden, denn das gab es bei diesem Duell seit 6 Spielen nicht mehr.

Die Bedingungen in Breisach waren zumindest nicht schlecht. Das Wetter spielte mit und versorgte alle mit einer angenehmen Herbstsonne, es war eine super Kulisse und man konnte auf Kunstrasenspielen, was alles in allem ein gutes Spiel versprach.

Jedoch hatte man schon kurz nach Beginn extrem viel Glück, nicht in den Rückstand zu geraten. Jens Kunzelmann spielte dem Angreifer von Breisach Damian Sefsalihi den Ball im eigenen 5er direkt in die Füße, konnte seinen Fehler aber mit einer starken Parade wieder gut machen. Auch in der folgenden Aktion hinderte unser Torwart die Hausherren daran in Führung zu gehen. Kurz darauf hatte man wieder Glück und der Schuss knallte an die Querlatte.

In den kommenden 20 Minuten fand der SVA besser in die Partie, zwar hatte man zwei Aktionen im gegnerischen Strafraum, jedoch ohne wirklich Gefahr im Angriff auszustrahlen. Kevin Jurdt kam gut über außen durch, doch die sehr gute Innenverteidigung der Münsterstädler, in dieser Aktion Marco Glootz, konnte Kevin mit einer Grätsche am Abschluss hindern. Die zweite Aktion war ein Schuss vom jüngsten Spieler in Achkarrens Reihen, Paolo Wehrle. Doch war dieser zu schwach und unplatziert und somit keine Gefahr für Breisachs Keeper Florentin Glockner.

Der Gastgeber nahm in der Folge das Heft wieder mehr in die Hand und kontrollierte danach nach Belieben. Man merkte, dass Breisach den Kunstrasen durch das Training gewohnt war, denn das Kombinationsspiel wurde immer schneller und präziser. Der SVA kam immer seltener hinten raus. Dann kam es wie es kommen musste: Damian Sefsalihi setzte sich außen durch und passte den Ball auf Marvin Schrenk in die Mitte, der zum 1:0 nur noch einschieben musste.

Nur 5 Minuten später erhöhte Breisachs Spielführer Petrik Schneider auf 2:0 nach einem sehenswerten Schlenzer in das obere lange Eck.

Als der gute Schiri Mirko Kozul zur Halbzeit pfiff, waren die Gäste durchaus froh drum. Man nahm sich vor, in der zweiten Halbzeit mehr zu machen und den Anschlusstreffer zügig zu erzielen.

Dennoch kam es anders als erwartet. Ein Freistoß von Tim Weber segelte durch den 16er auf Steven Schneider, der gekonnt einköpfte und das 3:0 erzielte, nachdem er sich davor gut freilaufen konnte.
In der Folge kam der SVA kaum noch zu Entlastungs-Angriffen. In der 59. und 65. Minute wechselt man nochmal Offensiv um frischen Wind zu bringen, aber auch das half nicht viel. Denn ebenfalls in der 65. Minuten erhöhten die Gastgeber durch Sebastian Schröer auf 4:0. Eine chaotische Situation im 16er des SVAs wusste der Stürmer zu nutzen und schob das Leder über die Linie.
Nun zeigte die Achkarrer Mannschaft überhaupt keinen Widerstand mehr. Kurz vor Schluss nutzte Marco Glootz die Gelegenheit, tankte sich von der eigenen Abwehrkette nach vorne durch und spielte Tim Weber einen guten Ball in die Schnittstelle, welcher auf 5:0 erhöhte.

Das Spiel der beiden 2. Mannschaften endete 1:1.

Fazit:

Der SV Achkarren erwischte keinen guten Tag. Man konnte die Einstellung von Heimsieg gegen Winden nicht mit nach Breisach nehmen. Das sehr einseitige Derby zeichnete sich auch durch ein schlechtes Zweikampfverhalten aus, nicht nur an nur einer gelben Karte erkennbar, und war sehr einseitig. Die Niederlage hätte durchaus noch höher ausgehen können.

Nun geht es am Sonntag aber gleich mit dem nächsten Spiel weiter. Wenn man da zuhause nicht wieder mit so einem Ergebnis untergehen will, gilt es ein anderes Gesicht im heimischen Schloßbergstadion zu zeigen, denn zu Gast ist der Nachbar aus Kiechlingsbergen, was sicherlich keine einfachere Aufgabe ist.



14.Spieltag 2

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